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Archivübersicht

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> Nutztierindustrie unter Beschuss

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Verein GrunzMobil Nutztiere Was kann ich tun

Archiv - Seite 3

Nutztierindustrie unter Beschuss

Dass die Landwirtschaft seit ihrer Intensivierung massive Umweltprobleme mit sich bringt ist nicht neu. Die Studie der FAO im letzten Herbst hat diese Tatsache bloss bestätigt.

Inzwischen wird diese Problematik sogar im Bundeshaus der kleinen Schweiz mit ihren verhältnismässig wenig Kühen thematisiert.

Der Gipfel: Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter gibt den Tierschutzvorschriften die Schuld! Durch Freiluftställe würden mehr Gase ungehindert in die Atmosphäre dringen, lässt er verlauten, als ob die ammoniak- und methangeschwängerte Luft in den geschlossenen Räumen der Tierfabriken umweltfreundlich vernichtet würde.

Natürlich trägt eine artgerechte Haltung nichts zur Verminderung der Methanproduktion bei - diese kann bloss durch weniger genutzte Tiere erreicht werden.

Aber eben: ein Unrecht kommt selten allein.

> zum Medienbericht

> Livestock's long shadow


Wilbur und seine Freunde

Nach Schweinchen Babe kommt nun Wilbur ins Kino. Auch diese Geschichte handelt von einem Ferkel, das wie alle anderen Schweine geschlachtet werden soll, aber durch die Hilfe seiner Freunde zu etwas Besonderem wird und dadurch dem Schlachtmesser entgeht.

Wir Menschen können uns offensichtlich nur in Einzelschick-sale einfühlen, während wir die Augen verschliessen, wenn es um Millionen oder Milliarden von Tieren mit gleichem Schicksal geht. Bleibt zu hoffen, dass Wilbur wie auch schon Babe einigen Menschen Einblick in die Welt der Tiere als Individuen und Lebewesen mit eigenem Lebenswillen geben kann, - und dass "Wilbur und seine Freunde" nicht als blosse Phantasiegeschichte mit unrealistisch sprechenden, denkenden und handelnden Tieren angesehen wird.

Denn nicht nur Babe oder Wilbur, sondern jedes Schwein ist "etwas Besonderes".

"Wilbur und seine Freunde" (Originaltitel: "Charlotte's Web")

Kinostart in der Schweiz: 1. Februar 2007

> zur Filmbeschreibung

> zur offiziellen Website

PS: für alle 41 im Film vorkommenden Schweine wurde von der Organisation AACT für gute Plätze gesorgt.


Intelligente Fische

Während heute in gewissen Kreisen noch immer die Schmerzempfindungsfähigkeit wirbelloser Tiere sowie von Fischen angezweifelt wird, und diese Ansicht als Rechtfertigung für einen besonders skrupellosen Umgang mit ihnen anerkannt ist, geht die Forschung immer deutlicher davon aus, dass auch Wirbellose Reaktionen auf Reize zeigen, die auf eindeutige Empfindung von Schmerz schliessen. Für Fische gilt dies ebenso.

Zusehends häufiger ist nun auch die Intelligenz z.B. von Fischen Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine neue Studie hat gezeigt, dass Fische Symbole erkennen und deuten können:

Die Wissenschaftler hatten die Tiere in einem Irrgarten ausgesetzt, der mit Symbolen wie roten Dreiecken und blauen Kreisen versehen war. Nur wenn die Fische einem bestimmten Symbol folgten, wurden sie mit Essen belohnt. Alle Fische lernten im Verlauf des Versuchs, daß dieses Symbol bedeutet, gefüttert zu werden.

> zur Medienmitteilung

Interessant ist auch die Tatsache, dass Lachse, die als Paar gemeinsam flussaufwärts zum Laichplatz ziehen, einander beistehen. Ist eines von beiden in Schwierigkeiten, so kehrt das andere zurück und versucht ihm zu helfen.

Wer selber ein Aquarium hat, wird auch beobachten können, dass Fische ihre Menschen kennen, dass sie beispielsweise Scheu vor Besuchern bzw. Fremden zeigen, oder dass sie gewisse Handlungen ihrer Menschen ganz genau mitverfolgen.

 


 

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